One-Hit Wonder die uns alle in Erinnerung blieben

Ein One-Hit Wonder könnte der Beginn einer großen Karriere sein. Doch tatsächlich verbirgt sich dahinter eher das Ende. Für die meisten Sänger ist der One-Hit ein trauriger Erfolg. Weitere Hits blieben aus, die Karriere stöckelte und der Musiker verschwindet nach und nach. Der so ersehnte Durchbruch gelingt einfach nicht. In der heute schnelllebigen Zeit ist das ein großes Problem. Längst dominieren nicht mehr die großen Plattenfirmen, sondern es sind die Streaming Plattformen wie YouTube und Co. die Künstler groß machen können oder eben nach dem One-Hit Wonder wieder in der Versenkung verschwinden lassen.

Die bekanntesten One-Hit-Wonder

Dennoch kann manchmal ein solcher Hit, die ganze Karriere bestimmen. Bestes Beispiel dafür ist wohl der Skandal-Rapper Vanilla Ice. 2001 erschien sein Hit „Ice, Ice Baby“. In nur kurzer Zeit stürmte er die Charts und konnte als Rapper kommerziell erfolgreich sein. Weitere Erfolge blieben aber aus. Zwar produzierte er weitere Songs, doch daran erinnert sich kaum noch jemand. Tritt Vanilla Ice heute auf Konzerten oder in TV-Shows auf, dann nur mit seinem ehemaligen Erfolgs-Song.

Der erste bekannte One-Hit Wonder stammt vermutlich aus dem Jahr 1955. Carl Perkins, ein US-Sänger präsentierte damals den Song „Blue Suede Shoes“. Ein Rock´n´Roll Song (basierend auf einer Geschichte von Johnny Cash). Über 1 Million Mal wurde das Stück verkauft. Der Künstler bekam von seiner Plattenfirma dafür sogar einen Cadillac geschenkt. Doch nach diesem Erfolg hörte man von Perkins nichts mehr.

Der große Erfolg und dann …

Die Band Chumbawamba trällerte das Lied „Tubthumping“ im Jahre 1997. Es war eine dieser alternativen Bands, die sich nicht für den Kommerz interessierten. Der Song wurde ein Erfolg. So sehr, dass Nike der Band 1,5 Millionen US Dollar anbot, wenn sie das Lied für eine Werbung bei der Fußball-Weltmeisterschaft (1998) nutzen dürften. Doch die Band lehnte ab … Die britischen Künstler schafften es nicht mehr, an ihren damaligen Erfolg anzuknüpfen. Zwar gab es immer wieder neue Versuche, doch nur der Song „Tubthumping“ blieb in Erinnerung.

Weitere One-Hit Wonder:

  • Sugarhill Gang (Rappers Delight, 1979)
  • Killed the Radio Star (Buggles, 1979)
  • Torn (Natalie Imbruglia, 1997)
  • Fool´s Garden (Lemon Tree, 1995)
  • Tainted Love (Soft Cell, 1981)
  • I´m Gonna Be (The Proclaimers, 1988)
  • O-o-h Child (Five Stairsteps, 1970)

Mit Sicherheit kennt jeder heute noch den One-Hit Wonder „Love Hurts“ von Nazareth aus dem Jahre 1975. Jeder Jugendliche hörte damals diesen Song, der bereits 1960 von der Band The Everly Brothers veröffentlicht wurde. Nazareth machte daraus einen Ohrwurm. In vielen Ländern waren sie auf Platz 1 der Charts. In Deutschland hielten sie sich für 14 Wochen auf Platz 30. Danach gab es nie wieder einen Erfolg.

Oder denken wir an die Band Los del Rio mit ihrem Hit „La Macarena“ von 1995. Unvergessen … einen weiteren großen Hit gab es danach aber nicht mehr.

Gitarre lernen als Anfänger

Gitarre lernen

Gitarre lernen ist für Anfänger sowohl ein schönes Hobby als auch eine Herausforderung. Mit dem
Zupfinstrument werden Konzentration, Fingerfertigkeit und Gehör trainiert. Dieser Artikel zeigt, was
Anfänger beachten sollten, wenn Sie Gitarre lernen.

Gitarre lernen für Anfänger – mit oder ohne Unterricht?

Ein geregelter Musikunterricht zum Gitarre spielen Lernen hat für Anfänger sowohl Vor- als auch Nachteile. Einigen Menschen fällt es leichter, bei einer Sache zu bleiben, wenn sie  regelmäßig motiviert werden. Eine wöchentliche Gitarrenstunde fühlt sich verbindlicher an als das Üben zu Hause.
Gitarrespielen autodidaktisch zu lernen bietet jedoch ebenfalls Vorteile. Es ist günstiger und der
Musiker kann sein eigenes Lerntempo festlegen. Differenzen zwischen Lehrer und Schüler über
die passenden Übungsstücke fallen hier weg. Allerdings wird ein guter Gitarrenlehrer versuchen,
dem Musikgeschmack des Schülers entgegenzukommen.

Akkorde oder Melodien?

Die Gitarre ist ein beliebtes Begleitinstrument. Erzieher und Jugendleiter interessieren sich häufig
für das Gitarre-Lernen für Anfänger, weil ihre Tätigkeit sie dazu verpflichtet. Die einfachste Form
der Liedbegleitung besteht darin, Akkorde zu spielen. Pro Tonart sind lediglich drei Akkorde
erforderlich, um fast alle Lieder begleiten zu können. Das Plektrum, ein flacher runder Chip, hilft
dabei, die Saiten gleichmäßig anzuschlagen und die Fingerkuppen zu schonen.

Die Gitarre ist jedoch auch ein Soloinstrument. Geübte Musiker können damit nicht nur eine Melodie spielen, sondern sich auch selbst begleiten – gleichzeitig.

Gitarre zu lernen ist für Anfänger deshalb auch mit der Frage verbunden, welche Spielart jemand
überhaupt erlernen möchte. Grundsätzlich schließen sich beide Methoden nicht aus. Akkorde zu
lernen ist tendenziell einfacher und deshalb bei Neulingen sehr beliebt.

Die richtige Gitarre finden

Bei der Auswahl der ersten Gitarre gibt es einige Punkte zu beachten. Die Gitarre benötigt die
richtige Größe. Diese orientiert sich an der Körpergröße des Musikers. Da Menschen nicht alle
gleichgroße Hände besitzen, sollten Anfänger außerdem darauf achten, dass sie die Saiten gut
greifen können. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Arten von Gitarren.

Zum Gitarre spielen Lernen ist für Anfänger meistens eine Konzertgitarre sinnvoll. Die
Bezeichnung bezieht sich auf die Bauweise, auch wenn die Gitarre nicht zwingend für Konzerte
genutzt werden muss. Eine Konzertgitarre ist mit Nylonsaiten bespannt, die für ungeübte Finger
angenehmer sind.

E-Gitarren verfügen über Saiten aus Stahl, die sich härter unter den Fingern anfühlen. Die
elektrischen Instrumente sind deshalb nicht die erste Wahl, wenn es darum geht, Gitarre zu lernen
– für Anfänger können die harten Saiten sogar schmerzhaft sein. Trotzdem ist es nicht
ausgeschlossen, mit einer E-Gitarre zu beginnen.

Westerngitarren besitzen ebenfalls Saiten aus Stahl. Sie zeichnen sich außerdem durch einen
anderen Klang aus als die klassische Konzertgitarre. Dadurch empfinden viele Menschen die
Westerngitarre als moderner.

Die ersten Lektionen

Wenn die Gitarre ausgewählt wurde und alles Zubehör beisammen ist, kann es losgehen. Aber wo
fängt man mit dem Gitarre-Lernen für Anfänger am besten an? Die erste Lektion ist oft rein
praktisch bedingt und ein notwendiges Übel: das Stimmen der Saiten.
Damit die Akkorde später harmonisch sind und die Melodien nicht schief klingen, musst die Gitarre
gestimmt werden. Ein Gitarrenstimmer kann dabei helfen. Das Stimmen nach Gehör ist
aufwendiger, aber auch eine gute Übung, um sich an das Instrument und seinen Klang zu
gewöhnen.

Die erste “richtige” Lektion besteht aus wenigen Grundakkorden. Die Saiten werden dabei in der
Regel mit einem Plektrum angeschlagen, wobei für Anfänger die erste Herausforderung darin
besteht, die Gitarre korrekt zu halten und die Saiten gleichmäßig anzuschlagen. Anfänger, die
keinen Gitarrenunterricht nehmen, sollten sich hierzu die Haltung von geübten Gitarrenspielern
ansehen. Videos eignen sich sehr gut dazu, um die richtige Gitarrenhaltung und die
Anschlagtechnik in Ruhe zu beobachten.

Wenn mindestens zwei Akkorde fehlerfrei gespielt werden, kann der Gitarrenschüler dazu
übergehen, zwischen diesen beiden Akkorden hin und her zu wechseln. Besonders motivierend ist
es, wenn sich mit den beiden Akkorden bereits ein Lied begleiten lässt. Eine gute Liedbegleitung
für Anfänger ist zum Beispiel “Lady in Black”.

Wie oft sollte man Gitarre üben?

In den ersten Tagen übt die Gitarre einen besonderen Reiz aus. Die ersten Fortschritte stellen sich
schon während der ersten Lektionen ein und die Motivation ist sehr hoch. Oft ist schon die zweite
und dritte Woche schwieriger. Gitarre zu lernen ist für Anfänger deshalb auch eine Frage der
Ausdauer. Wer ein Musikinstrument ernsthaft erlernen möchte, sollte es täglich zur Hand nehmen.
Dabei gilt es als Standard, jeweils eine halbe Stunde oder länger zu üben.
Die Motivation ist oft besonders gut, wenn man auf der Gitarre die persönlichen Lieblingslieder
spielt oder begleitet. Gleichzeitig zu spielen und zu singen erfordert viel Übung – dieses Vorgehen
ist also genau das Richtige, um allmählich sicherer zu werden.